Ev. Kirchengemeinde Plettenberg

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Wir freuen uns, dass Sie unsere Internetpräsentation besuchen und sich über uns informieren möchten. Wir wünschen Ihnen viel Freude dabei und hoffen, dass Sie alle für Sie wichtigen Informationen erhalten. Sollten Sie Anregungen oder Wünsche haben, freuen wir uns über Ihre Nachricht an webmasterdontospamme@gowaway.ekgp.de.

 

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Adventsfenster - Mo., 29. Oktober, 18:30 Uhr

Studienfahrt Jordanien/Israel 2019

Der neue Gottesdienstplan ist da

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Liebe Gemeindeglieder, liebe Freunde, sehr geehrte Damen und Herren!

Seit einiger Zeit leben wir nun schon in der neuen Gemeinde-Situation mit zwei Bezirken. Wir informieren Sie hier noch anhand der Straßen-Aufteilung, zu welchem Seelsorge-Bezirk eines Pfarrers Sie sich zugehörig fühlen können.

Klar - es ist anders. Wir vermissen Gewohntes, verspüren Neues; wir trauern um Altes, das "immer" schon so war, freuen uns aber auch an neuen Gegeben-heiten und Möglichkeiten, die sich eröffnen. Viele Gespräche hier und da, bei mancher Gelegenheit und bei gezielten Treffen, haben den Blick geweitet. Mancher hat den Wunsch geäußert "wir wollen mehr zusammenwachsen", als Gemeinde in Plettenberg erkennbar sein. Die Aufteilung der Gottesdienste ist dazu auch ein wichtiger Punkt. So können wir mit Hilfe von Prädikanten (Laien-prediger) und dem weiteren Teil-Einsatz des synodalen Pfarrers Dirk Vetter auch mit den verbliebenen Pfarrern Auner und Hirschberg doch ein breites Gottesdienst-Angebot in allen Predigt-Stätten der Gemeinde anbieten. Den Plan für September/Oktober 2017 stellen wir Ihnen hier zur Information vor. Eine Folge (auch für einen Zusammenhalt) ist jedoch - es wird in der Regel am ersten Sonntag im Monat ein zentraler Gottesdienst in der Christus- oder Böhler-Kirche sein.  Wir werden daher zunächst weiter so verfahren, dass wir Ihnen den aktuellen Plan für 2 Monate mit solch einem Info-Blatt mitteilen. Mancher Termine und  Sonderfälle wegen ist eben eine kurzfristigere Planung nötig. Wählen Sie aus dem Angebot, was Ihnen zusagt oder erreichbar scheint: Ort oder Zeit oder Form. Es gibt Angebote um 11.30 Uhr, mit Abendmahl, für Familien speziell. Eine Planung für Kindergottesdienst ist noch nicht ganz  abgeschlossen. Wir möchten, auch mit Ihnen als Mitarbeitenden und Denkern, eine Vielfältigkeit erhalten oder Neues erproben. Sprechen Sie uns gern bei Wünschen an oder teilen Sie Ihre Erfahrungen.

Wir bitten weiter um ein engagiertes Miteinander.
Ihre Pfarrer, Presbyterinnen und Presbyter!

Kirchengemeinde Plettenberg anno 2017

Wie wir wissen und seit der Reformation kennen sollte Kirche immer im Wandel sein! So hat das Presbyterium der Kirchengemeinde Plettenberg die letzten Jahre schon genutzt, um über die Zukunft der Gemeinde grundsätzlich nachzudenken und zu beraten. Das soll sich niederschlagen in einer Konzeption für die Zukunft, an der zurzeit gearbeitet wird. Unter Berücksichtigung weiter sinkender Mitgliederzahlen, abnehmender Finanzmittel und daraus folgender Spielräume von 2.300 bis 3.000 Gemeindegliedern pro Pfarrstelle ist die notwendige Zielführung absehbar.

Unter dem Druck solcher Vorgaben hat das Presbyterium beschlossen, die Pfarrstelle von Pfr. Dreyer, der Mitte des Jahres in eine Gemeinde nach Ghana wechselt, nicht wieder zu besetzen. Das bedeutet offiziell, die Aufhebung einer Pfarrstelle zu beantragen. Die Unterstützung durch eine Kirchenkreisstelle (hier Pfr. Dirk Vetter) könnte im Einvernehmen mit dem Superintendenten weitergeführt werden, soll aber eine Gemeindepfarrstelle vor Ort nicht ersetzen. Der Superintendent kann nach Bedarf den Einsatzort neu bestimmen, wenn dies die Lage im Kirchenkreis andernorts erfordert. Deshalb muss das Presbyterium die Gemeindekonzeption ohne Einbeziehung dieser Stelle erarbeiten. Die Zustimmung durch den Kreis-Synodalvorstand in Lüdenscheid und die Kirchenleitung in Bielefeld vorausgesetzt, wird zum 1. Juli 2017 eine Neuordnung des Gemeindelebens mit Blick auf zwei Pfarrstellen erforderlich.

Angesichts des Ausscheidens von Pfr. Dreyer gilt es, alle Arbeitsbereiche des Gemeindelebens neu zu überprüfen und eventuell anzupassen. So wird die Ev. Kirchengemeinde Plettenberg zukünftig aus zwei Pfarrbezirken mit verschiedenen Predigtstätten bestehen.

Die Grenze soll von Dingeringhausen über den Sundheller Bergrücken über Grafweg, Kaiserstrasse, Maiplatz bis am Wall verlaufen. Das westliche Gebiet mit Sundhelle bis Hestenberg, Holthausen bis Frehlinghausen wird Pfr. Hirschberg betreuen. Um das östliche Gebiet ab Himmelmert, Oestertal über Böhl, Bracht und Grünetal, mit dem Innenstadtbereich um die Christuskirche bis Anfang Weide und über die Höhen von Sonneborn bis Landemert und Hülschotten kümmert sich Pfr. Auner.

Wo geht die Reise hin? Welchen Wünschen ihrer Glieder kann die Gemeinde noch gerecht werden? Wie wollen und können wir die Aufgabenstellungen (klassische und neue) erfüllen, komprimieren, verändern? Welche Mittel und Ressourcen werden noch zur Verfügung stehen? Das Wichtigste sind ja die Menschen; wie sind sie zu erreichen, zu motivieren, zu einen, um als Gemeinde im Miteinander zu leben? Wie kann aus der Vielfalt der Generationen und Traditionen eine Gemeinschaft wachsen oder nach den Veränderungen neu entstehen? Weiterhin hat die Kirchengemeinde Plettenberg noch einen sehr großen Immobilienbestand: 5 Kirchen, von denen keine einfach aufgegeben werden kann und soll, 3 Pfarrhäuser, 2 Gemeindezentren, Familienzentrum.... Eigentlich zu viel. Werte zwar (meist unveräußerlich), aber auch Kosten, die berücksichtigt werden müssen. Wie ist verantwortlicher Umgang zu bewirken? Welche Nutzungsmöglichkeiten in aller Vielfalt bieten sich an? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Presbyterium zurzeit. Antworten sind nicht einfach. Die Überlegungen vielschichtig.

Um Menschen mitzunehmen in diesen Prozess des Wandels, auch mit spürbar notwendigen Veränderungen. Damit sind wir, alle miteinander, auf dem Weg - mit Blick in die Zukunft der Kirchengemeinde Plettenberg. So wird notwendigerweise auch eine breite Mitarbeit von Gemeinde gewünscht sein. Einer Gemeinde, in der Vielfalt, Freude, Engagement, Toleranz, Flexibilität, Gemeinschaftssinn und Beziehungen wachsen und blühen. Und das ist ja eigentlich, gerade im Jubiläumsjahr der Reformation (=Veränderung / Erneuerung), ein guter Schritt in unserer Arbeit. Dazu helfe uns Gott. Und darum soll sein Wort, ob im Bedenken der verschiedenen Arbeitsfelder oder in den unterschiedlichsten Möglichkeiten der Gottesdienste unser Leitbild und unsere Richtschnur sein. Daraus wollen wir Trost, Kraft und Freude schöpfen, in der Zuversicht, dass ER bei uns ist - alle Tage.

So grüßt Sie alle im Auftrag des Presbyteriums

Fred Witte (Vorsitzender)