Ev. Kirchengemeinde Plettenberg

Ergebnis der Kirchenwahl 2020

 

 

Neues Presbyterium:

Das Ergebnis der Wahl vom 1.3.2020 gem. § 29 Abs. 1 KWG wurde an allen Gottesdienststätten am 8.3.2020 bekanntgegeben. Rolf Hoyer hat die Wahl nicht angenommen, Dirk Schulte ist entsprechend nachgerückt. Alle Anderen haben die Wahl schriftlich bzw. mündlich angenommen. Beschwerden, Einwände sind innerhalb der vorgegebenen Frist nicht eingegangen. Daraus ergibt sich die Zusammensetzung des Presbyteriums der Ev. KIrchengemeinde Plettenberg ab 04/20 aus folgenden Gemeindegliedern: Knut Brösecke; Thomas Groll; Erhard Knabe; Wilfried Martin; Martin Meißner; Daniela K. Meister; Annette Rienäcker; Verena Risch; Thomas Schmidt; Karl-Heinrich Schürholz; Dirk Schulte; Peter Winkemann; Wilfried Winkemann; Fred Witte  sowie 2 Pfarrern von Amts wegen.

Die Einführung der gewählten Presbyterinnen und Presbyter in ihr Amt erfolgt in der gegenwärtigen Situation durch Annahme der schriftlichen Erklärung des Gelöbnisses der Gewählten (Ergänzung Art. 36 KO) durch den amtierenden Vorsitzenden des Presbyteriums. Die Annahme soll bis zum 5.4.2020 erfolgen.

Eine feierliche Einführung im öffentlichen Gottesdienst erfolgt zu späterer Zeit.

 

 

 

Das Presbyterium der Kirchengemeinde Plettenberg hat am 1.März 2020 gem. § 28 Abs. 1 KWG folgendes Wahlergebnis von 395 abgegebenen gültigen Stimmen festgestellt:

 

gewählte Gemeindeglieder:

Brösecke, Knut255 Stimmen
Schmidt, Thomas245 Stimmen 
Winkemann, Peter241 Stimmen
Risch, Verena240 Stimmen 
Winkemann, Wilfried236 Stimmen
Knabe, Erhard235 Stimmen
Groll, Thomas229 Stimmen
Witte, Fred216 Stimmen
Meister, Daniela208 Stimmen
Rienäcker, Annette192 Stimmen
Schürholz, Karl-Heinrich188 Stimmen 
Meißner, Martin183 Stimmen
Hoyer, Rolf170 Stimmen
Martin, Wilfried 164 Stimmen

ggf. Nachrücker:

Schulte, Dirk161 Stimmen
Schäfer, Günter101 Stimmen


Ganz herzlichen Dank an Bewerber und Wähler!

 

Das Ergebnis ist vorbehaltlich der Annahme durch die Gewählten.

Ggf. rücken weitere Personen bei Ablehnung einzelner Gewählter nach.

Liebe Gemeindeglieder,

wir leben in bewegten Zeiten, mit vielen Veränderungen, manche zum Guten, manchmal aber auch zum ordentlichen Kritisieren.

Das gilt für die Welt, in der wir leben, für unser Land und unsere Stadt, aber auch genauso für unsere Gemeinde. Da sind Menschen, mehrheitlich gewählt, die beraten und beschließen, immer bestrebt das Beste zu wollen. Immer aber auch unter dem Gesetz des Machbaren, und der Berücksichtigung von vielerlei Einflüssen, die sich so oder so verändern können.

Die Menschen, die für unsere Kirchengemeinde beraten und beschließen, werden Presbyter genannt. Sie bilden das Leitungsgremium unserer Gemeinde zusammen mit den Pfarrern. Gemeinsam wollen sie etwas bewegen und den Weg in die Zukunft sichern. Für diese Aufgabe bewerben sich 16 Frauen und Männer. Danke für solches Engagement! Das Presbyterium bildet sich künftig aus unseren zwei Pfarrern und 14 Presbytern. 

Am 1. März haben Sie darum die Wahl. Um Ihnen eine Übersicht zu verschaffen, stellen wir die Kandidaten nachfolgend vor: Bekannte Gesichter sowie auch neue Bewerber, die alle das Beste für die gesamte Gemeinde wollen.

Lassen Sie sich einladen zur Kirchenwahl 2020.

"Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist. Und es sind 
verschiedene Ämter; aber es ist ein Herr. Und es sind verschiedene 
Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in allen." 1.Kor. 12, 4-6

Es grüßt Sie herzlich im Namen des Presbyteriums
Fred Witte – Vorsitzender.

Einzelheiten zur Kirchenwahl 2020

Die Wahl erfolgt am Sonntag, den 1.März, im Anschluss an die angekündigten Gottesdienste auf dort ausliegenden Stimmzetteln mit dem Vermerk „In der Kirchengemeinde sind 14 Stellen zu besetzen.“. 

Es sind 16 Namen in alphabetischer Reihenfolge aufgeführten. Davon dürfen bis zu 14 Personen angekreuzt werden. Die Möglichkeit zu wählen, bieten wir an verschiedenen Stimm-Orten an: In der Erlöserkirche (Pfarrbezirk I), der Martin-Luther-Kirche (Pfarrbezirk II) und der Christuskirche (Pfarrbezirk I und II). Die Wahl ist bis 13 Uhr möglich. Die Aufsicht führt jeweils ein Wahlvorstand. Wahlberechtigt sind alle Gemeindeglieder ab dem vollendeten 14. Lebensjahr, die im Wahlverzeichnis vermerkt sind. Die Stimmabgabe ist, nach Abgleich mit dem Wahlverzeichnis, selbstverständlich nur an einem Stimm-Ort möglich. 

Briefwahl

Eine Briefwahl kann unter folgenden Bedingungen erfolgen:

§ 24 Antrag auf Briefwahl: Gemeindeglieder, die verhindert sind, ihre Stimme persönlich abzugeben, können auf Antrag ihr Wahlrecht durch Briefwahl ausüben. Anträge auf Ausgabe von Briefwahlunterlagen können persönlich oder durch bevollmächtigte Personen mündlich oder schriftlich gestellt werden. Bevollmächtigte haben eine schriftliche Vollmacht nachzuweisen. Anträge auf Ausgabe von Briefwahlunterlagen müssen spätestens 48 Stunden vor dem Beginn des Wahltages beim Presbyterium eingegangen sein. (Anschrift für Antrag und Abgabe ist das Gemeindebüro in der Kirchstr. 2)

§ 25 Bei der Briefwahl muss der verschlossene Wahlbrief mit dem ausgefüllten Briefwahlschein und dem im amtlichen Wahlumschlag verschlossenen Stimmzettel bis zum Ablauf der festgesetzten Wahl-zeit dem Wahlvorstand zugegangen sein. Ersatzweise ist Abgabe im Gemeindebüro, Kirchstr. 2, bis Freitag 28. Februar 13 Uhr möglich.

Das Antragsformular für die Briefwahl können Sie hier herunterladen.

Die öffentliche Auszählung der Stimmen erfolgt im Anschluss an die Wahl.

 

Ev. Kirchengemeinde Plettenberg - Kirchstr. 2 - Tel. 02391-2088 - Bürozeiten: Di. 9-14 Uhr, Mi. bis Fr. 9-12 Uhr

Bewegen Sie was ...

Mehr Informationen zur Kirchenwahl

Unsere Kandidaten zur Kirchenwahl 2020

Brösecke, Knut

Brösecke, Knut
50 Jahre - verheiratet - 2 Kinder
Maschinenbautechniker

Ich möchte mich für eine lebendige generationsübergreifende Gemeinde einsetzen. Die Gemeinschaft mit Alt und Jung liegt mir am Herzen und diese möchte ich fördern und weiter ausbauen. Alle Generationen sollen ihren Platz in unserer Gemeinde haben. Ich möchte das Konzept der Herberge mit Leben füllen, so dass die Gemeinde wieder wachsen und die Menschen dort ansprechen und einladen kann, wo sie leben. Die Verbundenheit mit den Kirchen in den Tälern sowie in der Stadtmitte möchte ich stärken. Offene Kommunikation und Transparenz bei der Gestaltung der zukünftigen Gemeinde sind mir wichtig.

Hoyer, Rolf

Hoyer, Rolf
71 Jahre - verheiratet - Rentner (Prokurist)

Kirche und Ihre Gemeinden - somit wir - stehen im Wind, ja vielleicht sogar im Sturm. Immer größere Räume weichen die vertrauten und liebgewonnenen Strukturen auf. Wege werden länger, Kommunikation wird aufwändiger, Beziehungen fragiler, Verläßlichkeit komplizierter und - ganz wichtig - Ressourcen massiv knapper. Das bezieht sich nicht nur auf den finaziellen Spielraum. Auch die Menschen verändern sich schneller. Sie investieren ihre knappe Zeit gezielter, vernetzen sich anders und suchen auch an anderen Orten als der Kirche durchaus mit Sinn nach Sinnvollem. Dies gilt durchaus - vielleich sogar besonders - für die Jugendlichen.

Ich fühle mich hier an ein altes chinesisches Sprichwort erinnert das mich in meinem Berufsleben hilfreich begleitet hat: "wenn der Wind Veränderungen weht bauen einige Menschen Schutzhütten und andere Windmühlen." Aus diesem Sprichwort leite ich zwei Handlungspositionen ab. Zum einen können wir dem menschlich durchaus nachvollziehbaren Bedürfnis nachgeben und der Dinge harren, die sicher kommen werden. Vielleicht hilft hier der Blick auf die zweite Handlungsoption: dem Bau einer Windmühle. Wir sollten mit einer klaren, verläßlichen und vor allem nachhaltiger Perspektive auf die geänderten Rahmenbedingungen reagieren. Das wird auch zu treffende schmerzhafte Entscheidungen einschließen. Ich meine, dies der Gemeinde und dem Amt als Presbyter schuldig zu sein.

Im übrigen stehen wir mit diesen Herausforderungen nicht allein. Es betrifft viele gesellschaftliche Bereiche, Kirche ist in der Welt und nicht außer oder neben ihr. 

Martin, Wilfried

Martin, Wilfried
71 Jahre - verheiratet - 2 Kinder
Rentner (Werkzeugmacher)

Nachdem ich über 18 Jahre im Ausland (Thailand/China) gearbeitet habe und auch in Thailand eine kurze Zeit im Kirchengemeinderat als Presbyter mitgewirkt habe, bin ich nun seit 2016 hier in der Christuskirche als Presbyter und im Bauausschuss und Friedhofsbeirat tätig und möchte auch gerne weitere vier Jahre in unserer Gemeinde tätig sein. Gerade im Ausland habe ich festgestellt, wie wichtig es ist, seinen Glauben zu bekennen und auch danach zu leben. Der Unterschied zwischen den einzelnen Konfessionen spielt im Ausland nicht so eine große Rolle wie hier bei uns. Man kommt zu den Gottesdiensten zusammen, um gemeinsam Gott zu loben für das, was Er an und für uns getan hat. Ich möchte, wie auf diesem Bild zu sehen ist, standhaft sein wie ein Fels, so dass mein Leben Gottes Liebe ausstrahlt und die Menschen sich auf mich verlassen können.

Meister, Daniela

Meister, Daniela
39 Jahre - ledig - Sicherheitsingenieurin

In den bisherigen zwei Amtsperioden konnte ich gemeinsam mit dem Presbyterium viel bewegen und Veränderungen in der Gemeinde anstoßen. Vor uns liegt aber noch ein langer Weg, den ich gerne weiter mitgehen würde, um auch den Abschluss der noch offenen Projekte mitgestalten zu können. Daneben liegen mir die Gottesdienste im Krankenhaus besonders am Herzen. Ich freue mich, wenn ich den direkten Dank der Patient*innen und Bewohner*innen aus dem Seniorenzentrum erfahren darf. Wichtig ist mir, dass die Gemeinde im Presbyterium gleichmäßig vertreten ist und gerade die Täler auch Gehör finden.

Risch, Verena

Risch, Verena
42 Jahre - verheiratet - 4 Kinder
Raumausstatterin

Seit meiner Konfirmation bin ich aktiv in der Kirchengemeinde Plettenberg tätig, vor allem in Holthausen. Auch als Presbyterin habe ich schon acht Jahre Erfahrung gesammelt. Ich bewerbe mich erneut, weil ich mich für eine lebendige Gemeinde vor Ort einsetzen möchte. Es ist mir wichtig, dass sich alle Generationen im Gottesdienst angesprochen fühlen und Gemeinschaft miteinander erfahren. Nur so kann unsere Gemeinde weiter wachsen und ein lebendiger Ort für alle sein.

Schmidt, Thomas

Schmidt, Thomas
47 Jahre - verheiratet - 3 Kinder
Leiter Controlling & IT

Lebendige Gemeinde aller Generationen liegt mir am Herzen. Voneinander zu lernen und gemeinsam Gemeinde zu gestalten ist mir wichtig. Ich arbeite seit vielen Jahren in der Gemeinde mit und freue mich darüber, dass sich auch meine Familie dort wohl fühlt und mit viel Engagement und Freude ins Gemeindeleben einbringt.  Ich bewerbe mich nach einer vierjährigen Pause erneut für das Presbyteramt, da ich die strukturellen Entscheidungen für die Zukunft unserer Gemeinde wieder aktiv mitgestalten möchte. Mein IT-Wissen bringe ich gerne zugunsten einer guten Informationskultur ein.

Schulte, Dirk

Schulte, Dirk
62 Jahre - verheiratet - Lehrer

Wichtig ist mir, dass sich die Gemeinde den Fragen und Herausforderungen der Zeit selbstbewusst und ver-antwortungsvoll stellt. Alle Gemeindemitglieder sollten sich einbringen und wohlfühlen können. Ziel muss es sein, dass auch die jüngere Generation noch Strukturen und Gemeindefinanzen vorfindet, auf die sie aufbauen kann.

Winkemann, Wilfried

Winkemann, Wilfried
70 Jahre - verheiratet - 3 Kinder
pensionierter Lehrer

Ohne Gott können wir nichts tun. Ohne Menschen möchte Gott nichts tun. Wir sind mitwirkende Empfänger seiner Gnade:“ (Aurelius Augustinus)
Sowohl die Plettenberger Kirchengemeinde als auch die landeskirchliche Gemeinschaft in Holthausen waren und sind mir, einem „eingeborenen Plettenberger“, zur Heimat geworden. In ihnen habe ich zeitlebens gelebt und mitgeholfen, aber auch das Evangelium gehört und viel Hilfe und Begleitung erfahren. Beide sind mir zu einem „Herzensanliegen“ geworden.
Momentan leben wir in einer Zeit, in der die finanziellen Mittel der Gemeinden geringer werden. Das erfordert an manchen Stellen ein Umdenken und Rückbesinnen auf die „Kernaufgaben“ der Gemeinde.
Unter dem oben genannten „Leitspruch“ von Augustinus möchte ich mithelfen, dass Jesus in Plettenberg seine Gemeinde auch zukünftig baut. Es ist meine Überzeugung, dass er dies auch bei kleinerem Etat möchte und kann.

Im Fall meiner Wahl will ich mich neben der notwendigen „Alltagsmitarbeit“ besonders dafür einsetzen, dass das gemeindliche Leben in den Tälern der Stadt erhalten bleibt und gestärkt wird, und dass die Zusammenarbeit zwischen der Kirchengemeinde und der Landeskirchlichen Gemeinschaft Holthausen gefördert wird.

Groll, Thomas

Groll, Thomas
51 Jahre - verheiratet - 2 Kinder
selbstständiger Metallbaumeister

Ich halte eine christliche Gemeinde als sinnstiftende Keimzelle der Gesellschaft für erstrebenswert und alternativlos. Sie gilt für mich als Anregung und Vorbild in humanistischer Lebensführung. Um diese Werte wieder fester zu verankern, braucht es Menschen, die eine lebendige Gemeinde mit Freude und Engagement gestalten und so als Leuchtturm in die Gesellschaft strahlen.

Knabe, Erhard

Knabe, Erhard
66 Jahre - verheiratet - 3 Kinder
Diakon / Selbstständiger Kaufmann

Ich bewerbe mich neu für das Amt des Presbyters, um aktiv mit den Pfarrern in der Gemeinde Verantwortung zu tragen, damit viele in unserer Gemeinde ein Zuhause finden. Dazu möchte ich gerne die mir geschenkten Gaben einsetzen. Neben den vielfältigen Leitungsaufgaben in einem Presbyterium möchte ich mich vor allem für das geistliche Leben der Gemeinde einsetzen. Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren sollen einen Platz in unserer Gemeinde finden. Ich will gern mithelfen, dass unsere Gemeinde Ausstrahlung auf die Menschen um uns herum hat. Ich möchte den Menschen in der Liebe Christi dienen und sie zum Glauben an Jesus Christus ermutigen.

Meißner, Martin

Meißner, Martin
69 Jahre - ledig
pensionierter Lehrer

Vor knapp zwei Jahren bin ich in das Presbyterium nachgerückt, denn bei der letzten Wahl konnten nicht alle Stellen besetzt werden. Da ich gerne singe, war ich jahrzehntelang im Chor der Martin-Luther-Kirche und in der Kantorei. Musik zum Lobe Gottes bewegt mich. Verschiedene Zielgruppen in unserer Gemeinde müssen (neben dem ‚normalen' Gottesdienst) bei zurückgehenden Mitgliederzahlen durch unterschiedliche Formen oder nach guten Vorbildern von Gottesdiensten angesprochen und damit in Gemeindearbeit einbezogen werden. Als Religionslehrer habe ich viele Schulgottesdienste mitgestaltet.
Hier bin ich u.a. tätig: In der Bücherei im Elsetal arbeite ich im Leseclub mit Kindern. Geflüchteten vermittle ich Deutschkenntnisse für ihre bessere Integration und berichte auch gerne von spannenden Reisen.

Rienäcker, Annette

Rienäcker, Annette
35 Jahre - verheiratet
Stud. BA Soziale Arbeit/Bürokauffrau

Ich bin dankbar für die Gemeinschaft, die ich in unserer Gemeinde finde. Ich hoffe, dass ich dazu beitragen kann, diese zu unterstützen und sie dahingehend zu fördern, dass in ihr emotionales und geistliches Wachstum möglich ist. Eine Gemeinschaft, die jubelt vor Freude über die Gaben Gottes und diese Freude weitergeben will. Zu den Grundlagen der Gemeinschaft gehören auch verwaltungstechnische Aufgaben in die ich mich gerne mit meinem erlernten Wissen einbringen möchte.

Schäfer, Günter

Schäfer, Günter
72 Jahre - verheiratet - 2 Kinder - Rentner (Polizei)

Nach der Pensionierung wollte ich etwas Sinnvolles leisten und nahm die Stelle des Küsters für die Dreifaltigkeitskirche an, da mich, sowieso im Glauben tief verwurzelt, dieses Amt interessierte. Während der Zeit, die ich dort tätig war, wurde mir bewusst, wie sehr mich diese Aufgabe ausfüllte. Zum einen, durch die intensive Befassung mit dem Glauben, aber auch, wegen der Vielfältigkeit der Arbeit. Nach meinem gesundheitsbedingten Ausscheiden bin ich weiterhin im Ehrenamt mit der Küstervertretung betraut, auch als Lektor. Ich möchte, geistig fit und bereit Verantwortung zu tragen, in der verantwortungsvollen Arbeit eines Presbyters für die Gemeinde mitarbeiten, mit Gottes Hilfe und solange, wie er mir dies zugesteht.

Schürholz, Karl-Heinrich

Schürholz, Karl-Heinrich
71 Jahre - verheiratet - 2 Kinder
Rentner (Industriemeister)

Seit nahezu 30 Jahren übe ich das Amt des Presbyters in der Plettenberger Gemeinde im ehemaligen Bezirk Holthausen aus. In diesem Zeitraum war ich in verschiedenen Ausschüssen tätig, derzeit im Bau- und Diakonieausschuss. Mit meiner langjährigen Erfahrung möchte ich das zukünftige Presbyterium in meiner letzten Wahlperiode unterstützen. Besonders wichtig ist mir das Zusammenwachsen der Gemeinde in Plettenberg, die Belebung der Gottesdienste und das Miteinander von Alt und Jung. 

Winkemann, Peter

Winkemann, Peter
51 Jahre - verheiratet - 1 Kind
Dipl.-Wirtsch.-Ing./Selbstständig

Der Glaube an Gott in Form einer Beziehung zu Jesus Christus stärkt mein Leben. Ich wünsche mir, dass andere Menschen Gott ebenfalls auf die Spur kommen. Als Prädikant ist mir das in Gottesdiensten und Predigten wichtig. Manche Kirchengemeinde hat mich inspiriert. Ich bin beschenkt mit wertvollen Erfahrungen aus Aufgaben in der Landeskirche. Das möchte ich gern einbringen. Übernahme von Verantwortung, Organisation, Finanzen und Mitarbeiterführung sind mein täglich Brot. Eines bewegt mich: Menschen liegen mir am Herzen. Daher ist es mir auch ein Herzensanliegen, Gemeinde anziehend zu gestalten und Menschen in Kontakt mit Gott zu bringen.

Witte, Fred

Witte, Fred
72 Jahre - verheiratet - 5 Kinder
Rentner (kfm. Angestellter)

Im Zuge fortschreitender gewisser Kirchenferne, ist bei den Menschen doch mancherlei Bedürfnis nach Spiritualität und kirchlichen Kasualien und Traditionen festzustellen. Ich denke, dass wir dem nachspüren müssen und auch nach veränderten Formen suchen sollten. Mein Bemühen soll dahin gehen, vielfältige Bedürfnisse unter einem Dach anbieten zu können, immer mit dem Ansatz "Gott allein die Ehre".
Um mein Rentner-Dasein sinnvoll zu füllen neben der Hausarbeit (meine Frau ist noch berufstätig) hat mich mein Weg vor etwa zehn Jahren in dies Presbyterium geführt, mit dem Ziel, gemeinsam Gemeinde zu bewegen. Das heißt: auf dem Weg bleiben, aber vorwärtsstreben; Gutes bewahren, Neues beginnen, alte Ufer verlassen und neue Horizonte entdecken!